Innerste Gewebsschicht des Gefäßes

Tunica intima vasis

Definition

Yasin Toudehzaim

Automatische Übersetzung

Die Innerste Gewebsschicht des Gefäßes (auch als Tunica interna bezeichnet) ist die innerste Schicht eines Blutgefäßes, die in direktem Kontakt mit dem zirkulierenden Blut steht. Sie besteht aus einem einschichtigen Plattenepithel, das als Endothel bezeichnet wird, welches einer Basalmembran und einer dünnen Schicht aus lockerem Bindegewebe aufliegt. Diese Schicht ist kontinuierlich mit der Herzinnenhaut, die die Kammern des Herzens auskleidet.

Das Endothel fungiert als selektiv permeabler Barrier, der den Austausch von Substanzen zwischen dem Blutkreislauf und dem umliegenden Gewebe reguliert. Es sezerniert zudem chemische Mediatoren, die den Gefäßtonus beeinflussen, indem sie eine Kontraktion oder Relaxation der glatten Muskulatur in der Gefäßwand induzieren. Unter physiologischen Bedingungen hemmt das Endothel die Thrombozytenadhäsion und -aggregation und fördert so einen gleichmäßigen und ungehinderten Blutfluss. Wird die Integrität des Endothels jedoch beeinträchtigt, haften Thrombozyten an der freigelegten Oberfläche und leiten die Thrombusbildung ein. Im Rahmen von Entzündungsreaktionen exprimieren Endothelzellen Adhäsionsmoleküle, die die Anlagerung und Migration von Leukozyten in das betroffene Gewebe erleichtern, um die Immunabwehr zu unterstützen.

Referenzen

Saladin KS, Sullivan SJ, Gan CA. Human Anatomy. 5th ed. New York (NY): McGraw-Hill Education; 2017.