Mund
Stoma
- Lateinisches Synonym: Ostium orale; Os
Definition
Der Mund (auch als Mundhöhle oder Bukkalraum bezeichnet) markiert den Beginn des Verdauungstrakts. Er arbeitet in harmonischer Koordination mit den Lippen, der Zunge, dem Gaumen und den Zähnen zusammen, um das Schlucken und die Sprachproduktion zu ermöglichen, und unterstützt zudem die Atmung.
Der Mund (bzw. die Mundhöhle) lässt sich in zwei Unterabschnitte gliedern:
Das Vestibulum oris: zwischen Wangen und Lippen auf der Außenseite sowie Zahnfleisch und Zähnen auf der Innenseite.
Die Mundhöhle im engeren Sinne: innerhalb des Zahnfleisches gelegen und von den Processus alveolares (des Oberkiefers und des Unterkiefers) bzw. den Zahnbögen vorne und seitlich begrenzt.
Das Dach des Mundes (bzw. der Mundhöhle) wird vom Gaumen gebildet, der ihn von der darüber liegenden Nasenhöhle trennt. Der Boden hingegen besteht aus Weichteilen, wie dem Kieferzungenbeinmuskel, auf dem die Zunge aufliegt.
Nach dorsal kommuniziert die Mundhöhle mit dem Mundrachen über die Rachenenge.
Die Höhle des Mundes ist von der Mundschleimhaut ausgekleidet, die aus mehrschichtigem Plattenepithel besteht.
Referenzen
Kamrani, P. and Sadiq, N.M. Anatomy, Head and Neck, Oral Cavity (Mouth) [Updated 2022 Aug 8]. In: StatPearls [Internet]. Treasure Island (FL): StatPearls Publishing; 2022 Jan-. Available from: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK545271/
Drake, R.L., Vogl, A.W. and Mitchell, A.W.M. (2009). ‘Chapter 8: Head and Neck’ in Gray’s anatomy for Students. (2nd ed.) Philadelphia PA 19103-2899: Elsevier, pp. 1030-1031.