Obere äußere Kniearterie

Arteria superior lateralis genus

  • Latin synonyms: Arteria genus superior lateralis

Definition

IMAIOS

Automatische Übersetzung

Die oberen Kniegelenkarterien (Aa. genus superiores; obere Gelenkschlagadern), zwei an der Zahl, entspringen je eine auf jeder Seite der Arteria poplitea und winden sich um den Oberschenkelknochen unmittelbar oberhalb seiner Kondylen zur Vorderseite des Kniegelenks.

  • Die mediale obere Kniegelenkarterie verläuft vor dem Plattsehnenmuskel und dem Halbsehnenmuskel, oberhalb des mittleren Kopfes des Zweiköpfigen Wadenmuskels, und zieht unter der Sehne des Großen Oberschenkelanzieher hindurch. Sie teilt sich in zwei Äste, von denen einer den Inneren Oberschenkelmuskel versorgt und mit der höchsten Kniegelenkarterie sowie der medialen unteren Kniegelenkarterie anastomosiert; der andere verzweigt sich dicht an der Oberfläche des Oberschenkelknochens, versorgt diesen sowie das Kniegelenk und anastomosiert mit der lateralen oberen Kniegelenkarterie. Die mediale obere Kniegelenkarterie ist häufig von geringem Kaliber, ein Befund, der mit einer Größenzunahme der höchsten Kniegelenkarterie einhergeht.

  • Die laterale obere Kniegelenkarterie verläuft oberhalb des Äußeren Gelenkknorrens des Oberschenkelknochens, unter der Sehne des Zweiköpfigen Oberschenkelmuskels, und teilt sich in einen oberflächlichen und einen tiefen Ast; der oberflächliche Ast versorgt den Äußeren Oberschenkelmuskel und anastomosiert mit dem absteigenden Ast der lateralen Circumflexa-femoris-Arterie sowie den lateralen unteren Kniegelenkarterien; der tiefe Ast versorgt den unteren Teil des Oberschenkelknochens und das Kniegelenk und bildet einen anastomotischen Bogen über die Vorderseite des Knochens mit der höchsten Kniegelenkarterie und der medialen unteren Kniegelenkarterie.