Olive

Oliva

  • Verwandte Bezeichnungen: Unterer Kleinhirnstiel

Definition

Muhammad A. Javaid

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Die Oliven sind deutlich erkennbare, ovale Erhebungen auf der ventrolateralen Oberfläche der Medulla oblongata, die Ramus posterolateralis (RPL) zu den Pyramiden liegen. Hinsichtlich ihrer Lage in der Medulla oblongata wird die Olive medial durch den Sulcus preolivaris begrenzt, der sie von der Pyramis medullae oblongatae trennt. Bemerkenswert ist, dass die Unterzungennerv-Wurzelfäden entlang dieses Sulcus preolivaris austreten. Die Olive wird hingegen Ramus posterolateralis (RPL) durch einen Sulcus postolivaris begrenzt. An dieser Stelle entspringen der Nervus glossopharyngeus, der Nervus vagus und der Nervus accessorius.

Die Olive umfasst den Nucleus olivaris inferior, der Teil des übergeordneten Olivarkernkomplexes ist. Dieser Kern zeichnet sich durch sein charakteristisches, zerknittertes, beutelartiges Erscheinungsbild aus, wobei seine mediale Öffnung nach innen gerichtet ist.

Neben dem Nucleus olivaris inferior tragen kleinere dorsale und mediale akzessorische Olivarkerne zur Funktionalität des Komplexes bei. Die primäre Funktion der Olivarkerne steht in Zusammenhang mit der willkürlichen Muskelbewegung und der motorischen Koordination.

Referenzen

  • Snell, R.S. (2010). ‘Chapter 5: The Brainstem’, in Clinical Neuroanatomy. (7th ed.) Philadelphia: Wolters Kluwer Health/Lippincott Williams & Wilkins, pp.197-216.

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