Pferdeschweif

Cauda equina

  • Verwandte Bezeichnungen: Pferdeschwanz

Definition

Antoine Micheau

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Die Cauda equina des Rückenmarks bezeichnet ein Bündel von Rückenmarksnerven und Nervenwurzeln, die vom unteren Ende des Rückenmarks, insbesondere vom Markkegel, entspringen und sich innerhalb des lumbalen und sakralen Abschnitts des Wirbelkanals nach unten erstrecken. Diese Struktur ähnelt einem Pferdeschwanz, was der Ursprung ihres Namens ist. Die Cauda equina umfasst die lumbalen, sakralen und die Wurzeln des Steißbeinnervs, die die sensible und motorische Innervation der unteren Extremitäten, der Beckenorgane und des Damms gewährleisten.

Die Cauda equina ist eine Folge der relativen Ungleichheit in den Wachstumsraten des Rückenmarks und der Wirbelsäule: Die Nervenwurzeln, die beim frühen Embryo transversal nach außen verliefen, um ihre jeweiligen Zwischenwirbellöcher zu erreichen, werden von oben nach unten zunehmend schräger in ihrer Verlaufsrichtung, sodass die lumbalen und sakralen Nerven nahezu vertikal absteigen, um ihre Austrittspunkte zu erreichen.

Referenzen

This definition incorporates text from a public domain edition of Gray's Anatomy (20th U.S. edition of Gray's Anatomy of the Human Body, published in 1918 – from http://www.bartleby.com/107/). This definition incorporates text from the wikipedia website - Wikipedia: The free encyclopedia. (2004, July 22). FL: Wikimedia Foundation, Inc. Retrieved August 10, 2004, from http://www.wikipedia.org

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