Rachenraum

Cavitas pharyngis

  • Verwandte Bezeichnungen: Rachenraum; Rachenhöhle

Definition

IMAIOS

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Der Hohlraum des Rachens ist etwa 12,5 cm lang und im Querdurchmesser größer als im anteroposterioren Durchmesser.

Seine größte Breite liegt unmittelbar unterhalb der Basis des Schädels, wo er sich auf beiden Seiten hinter dem Ostium pharyngeum der Ohrtrompete als Rachenbucht (Fossa von Rosenmüller) vorwölbt; seine engste Stelle befindet sich an seinem Übergang in die Speiseröhre.

Er wird oben durch den Körper des Os sphenoidale und den Basilarteil des Hinterhauptsbeins begrenzt; unten geht er in die Speiseröhre über; posterior ist er durch lockeres areolares Bindegewebe mit dem Halsteil der Wirbelsäule sowie der prävertebralen Faszie verbunden, die den Langen Halsmuskel und den Langen Kopfmuskel bedeckt; anterior ist er unvollständig ausgebildet und setzt nacheinander an der medialen Leiste des Flügelfortsatzes, der Raphe pterygomandibularis, dem Unterkiefer, der Zunge, dem Zungenbein sowie den Cartilago thyroidea und Cartilago cricoidea an; lateral ist er mit den Processus styloidei und deren Muskeln verbunden und steht in Kontakt mit der Arteria carotis communis und der Arteria carotis interna, den Venae jugulares internae, dem Nervus glossopharyngeus, dem Nervus vagus und dem Nervus hypoglossus sowie den Stämmen des Sympathikus und oben mit kleinen Anteilen der Inneren Flügelmuskeln.

Sieben Hohlräume stehen mit ihm in Verbindung, nämlich die beiden Nasenhöhlen, die beiden Paukenhöhlen, der Mund, der Kehlkopf und die Speiseröhre.

Der Hohlraum des Rachens lässt sich von oben nach unten in drei Abschnitte unterteilen: nasal, oral und laryngeal.

Referenzen

This definition incorporates text from a public domain edition of Gray's Anatomy (20th U.S. edition of Gray's Anatomy of the Human Body, published in 1918 – from http://www.bartleby.com/107/).

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