Rippen

Costae

  • Lateinisches Synonym: Costae I-XII

Definition

IMAIOS

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Die Rippen sind elastische Knochenbögen, die einen großen Teil des Skeletts der Brustwand bilden. Ihre Anzahl beträgt auf jeder Seite zwölf; diese Zahl kann jedoch durch die Ausbildung einer Hals- oder Lendenrippe erhöht oder auf elf vermindert werden. Die ersten sieben sind dorsal mit der Wirbelsäule und ventral durch Vermittlung der Rippenknorpel mit dem Brustbein verbunden; sie werden als echte oder vertebrosternale Rippen bezeichnet. Die verbleibenden fünf sind Falsche Rippen; von diesen sind die ersten drei mit ihrem Knorpel an den Knorpel der jeweils darüber liegenden Rippe angeheftet (vertebrochondral); die letzten zwei sind an ihren vorderen Enden frei und werden als freie oder vertebrale Rippen bezeichnet. Die Rippen variieren in ihrer Verlaufsrichtung, wobei die oberen weniger schräg verlaufen als die unteren; die Schrägstellung erreicht ihr Maximum an der neunten Rippe und nimmt von dieser Rippe bis zur zwölften allmählich ab. Die Rippen sind derart übereinander angeordnet, dass zwischen ihnen Zwischenräume verbleiben, die als Interkostalräume bezeichnet werden. Die Länge jedes Interkostalraums entspricht der der benachbarten Rippen und ihrer Rippenknorpel; die Breite ist ventral größer als dorsal und zwischen den oberen Rippen größer als zwischen den unteren. Die Rippen nehmen in ihrer Länge von der ersten bis zur siebten zu, unterhalb derer sie bis zur zwölften abnehmen. In ihrer Breite nehmen sie von oben nach unten ab; bei den oberen zehn Rippen ist die größte Breite am sternalen Ende zu finden.

Referenzen

This definition incorporates text from a public domain edition of Gray's Anatomy (20th U.S. edition of Gray's Anatomy of the Human Body, published in 1918 – from http://www.bartleby.com/107/).

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