Rundes Gebärmutterband

Ligamentum teres dexter uteri

  • Eponyms: Hunter

Definition

IMAIOS

Automatische Übersetzung

Die runden Bänder (Ligamentum teres uteri) sind zwei abgeflachte Bänder von 10 bis 12 cm Länge, die zwischen den Blättern des Ligamentum latum uteri vor und unterhalb der Eileiter verlaufen. Von dem seitlichen Schulterblattwinkel der Gebärmutter auf jeder Seite ausgehend, verläuft dieses Band nach vorne, oben und lateral über die Vasa iliaca externa. Anschließend tritt es durch den Anulus inguinalis profundus und verläuft durch den Leistenkanal zur Großen Schamlippe, in der es sich verliert. Die runden Bänder bestehen hauptsächlich aus Muskelsubstanz, die von der Gebärmutter ausgeht, sowie aus etwas Binde- und lockerem Bindegewebe, daneben aus Gefäßen, Lymphgefäßen und Nerven, die in eine Duplikatur des Bauchfells eingeschlossen sind. Dieses Bauchfell wird beim Fetus in Form eines röhrenförmigen Fortsatzes auf eine kurze Strecke in den Leistenkanal hinein verlängert. Dieser Fortsatz wird als Nuck-Kanal bezeichnet. Er ist beim Erwachsenen in der Regel obliteriert, bleibt jedoch mitunter auch im höheren Lebensalter durchgängig. Er ist analog zum Saccus vaginalis, der dem Descensus des Hodens vorausgeht.

Referenzen

This definition incorporates text from a public domain edition of Gray's Anatomy (20th U.S. edition of Gray's Anatomy of the Human Body, published in 1918 – from http://www.bartleby.com/107/).