Schnecke

Cochlea

  • Verwandte Bezeichnungen: Schnecke; Hörschnecke

Definition

IMAIOS

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Die Cochlea weist eine gewisse Ähnlichkeit mit einem gewöhnlichen Schneckengehäuse auf; sie bildet den Vorderabschnitt des Labyrinths, ist kegelförmig und liegt nahezu horizontal vor dem Vestibulum.

Ihre Spitze (Cupula) ist nach vorne und lateral gerichtet, mit einer leichten Neigung nach unten, in Richtung des oberen und vorderen Anteils der Labyrinthwand der Paukenhöhle.

Ihre Basis entspricht dem Boden des Inneren Gehörgangs und ist von zahlreichen Öffnungen durchsetzt, durch die der Cochlearanteil des Nervus acusticus verläuft.

Sie misst von der Basis bis zur Spitze etwa 5 mm, und ihre Breite an der Basis beträgt etwa 9 mm.

Sie besteht aus einer kegelförmigen zentralen Achse, dem Modiolus; aus einem Kanal, dessen Innenwand von der zentralen Achse gebildet wird und der sich von der Basis bis zur Spitze zweieindreiviertel Windungen spiralförmig um diese dreht; sowie aus einer zarten plattenförmigen Gewebeschicht, dem Knöchernen Spiralblatt, das vom Modiolus ausgeht und, den Windungen des Kanals folgend, diesen unvollständig in zwei Abschnitte unterteilt.

Im frischen Zustand spannt sich eine Membran, die Lamina basilaris, vom Freien Rand dieser plattenförmigen Gewebeschicht zur Außenwand der knöchernen Cochlea und trennt den Kanal vollständig in zwei Gänge, die jedoch an der Spitze des Modiolus durch eine kleine Öffnung, das Schneckenloch, miteinander kommunizieren.

Referenzen

This definition incorporates text from a public domain edition of Gray's Anatomy (20th U.S. edition of Gray's Anatomy of the Human Body, published in 1918 – from http://www.bartleby.com/107/).

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