Sympathische Paraganglien

Paraganglia

  • Lateinisches Synonym: Paraganglia sympathica

Definition

Antoine Micheau

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Die Sympathischen Paraganglien bezeichnen Cluster neuroendokriner Zellen, die aus der Neuralleiste hervorgehen und dem sympathischen Nervensystem zugeordnet sind. Diese Zellen befinden sich vorwiegend außerhalb der Nebennieren und sind an der Produktion und Sekretion von Katecholaminen, wie Norepinephrin und Epinephrin, beteiligt. Sympathische Paraganglien finden sich entlang der sympathischen Kette, die sich von der Basis des Schädels bis zum Becken erstreckt, und umfassen Strukturen wie:

Die Leitlinien der North American Neuroendocrine Tumor Society (NANETS) beschreiben diese Tumoren als extraadrenale Paragangliome, die sich von Phäochromozytomen unterscheiden, welche im Nebennierenmark entstehen.

Die European Association of Nuclear Medicine sowie die Society of Nuclear Medicine and Molecular Imaging klassifizieren diese Tumoren ebenfalls als Teil der übergeordneten Kategorie der Paragangliome, die sowohl sympathischen als auch parasympathischen Ursprungs sein können. Sympathische Paragangliome sind typischerweise im Bauch und im Thorax lokalisiert und sind für ihre katecholaminsezernierende Eigenschaft bekannt, die zu klinischen Manifestationen wie Hypertonie, Palpitationen und Kopfschmerzen führt.

Referenzen