Augenlider

Palpebrae

Definition

Felipe Barona Lopez

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Die Augenlider sind bewegliche mukokutane Falten, die dazu dienen, das Auge vor äußeren Einwirkungen zu schützen. Sie können das Auge vorübergehend mehr oder weniger vollständig bedecken. Im Allgemeinen unterscheidet man ein Oberlid, ein Unterlid und die Halbmondfalte der Bindehaut [Drittes Augenlid].

Wenn die Augenlider geöffnet sind, verbleibt zwischen ihren Rändern ein elliptischer Raum, die Augenlidspalte, deren Winkel den Verbindungsstellen des Ober- und Unterlids entsprechen und als Kommissuren der Augenlider bezeichnet werden. Die Halbmondfalte der Bindehaut [Drittes Augenlid] befindet sich im medialen Winkel des Auges, hinter den anderen 2 Augenlidern.

Das Ober- und Unterlid schließen sich, um die freie Oberfläche des Augapfels zu bedecken. Sie spielen eine Rolle beim Schutz des Auges vor mechanischen Einwirkungen und übermäßiger Lichtexposition, und ihr Lidschlag verhindert das Austrocknen des Auges. Der Aufbau des Ober- und Unterlids ist ähnlich, während jener der Halbmondfalte der Bindehaut [Drittes Augenlid] verschieden ist. Ihr Aufbau gliedert sich in 3 Schichten:

Die Halbmondfalte der Bindehaut [Drittes Augenlid] hingegen ist vollständig von Augenbindehaut bedeckt, enthält keine Muskelfasern, und ihr Aufbau wird durch einen Knorpel aufrechterhalten, an dem eine akzessorische Tränendrüse befestigt ist.

Die Augenlider enthalten eine große Anzahl von Strukturen, die dem Tränenapparat zugehören, wie beispielsweise Lidplattendrüsen, Tränenpünktchen und akzessorische Tränendrüsen, und sind daher an der Produktion und dem Abfluss von Tränen beteiligt.

Referenzen

Barone R, Simoens P. Anatomie comparée des mammifères domestiques, Tome 7, Neurologie II, Vigot, Paris, 2010.

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