Extrakonisches Raum (Spatium extraconicum)

Spatium extraconicum

Definition

Antoine Micheau

Automatische Übersetzung

Originaltext anzeigen Automatische Übersetzung anzeigen Stets die Originaldefinition anzeigen

Der extrakonale Raum (Extrakonales Orbitalkompartiment; Rand-Orbitalraum) liegt zwischen der Periorbita und dem Muskelkonus, der durch die äußeren Augenmuskeln mit ihrer Faszie gebildet wird.

Grenzen:

  • Randständig: Periorbita

  • Innen: vier Musculi recti mit intermuskulären Septen

  • Vorne: Augenhöhlenscheidewand

  • Hinten: Orbitaspitze

Inhalt:

  • Randständiges Orbitafett

  • Muskeln:

    • Oberer schräger Augenmuskel

    • Unterer schräger Augenmuskel

    • Oberer Augenlidheber

    • Tränendrüse und Tränensack

  • Arterien:

    • Tränenarterie

    • Oberaugenhöhlenarterie

    • Hintere Siebbeinarterie

    • Vordere Siebbeinarterie

    • Innere Lidarterie

    • Innere Stirnarterie

    • Nasenrückenarterie

    • Unteraugenhöhlenarterie

  • Venen:

    • Obere und untere Vena ophthalmica

    • Vena infraorbitalis

  • Nerven: Nervus lacrimalis, Nervus frontalis, Nervus trochlearis, vordere und hintere Siebbeinnerven

Pathologie:

  • Malignes Lymphom

  • Kapilläres Hämangiom des Kindesalters

  • Primäre Neoplasie der Tränendrüse

  • Pseudotumor

  • Intraorbitale und extraorbitale Läsionen mit Ausdehnung in den extrakonalen Raum

Referenzen

Galerie