Geruchsabschnitt der Nasenschleimhaut

Pars olfactoria tunicae mucosae nasi

  • Lateinisches Synonym: Tunica mucosa olfactoria
  • Verwandte Bezeichnungen: Riechschleimhaut; Riechorgan: Geruchsabschnitt der Nasenschleimhaut

Definition

Muhammad A. Javaid

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Der olfaktorische Teil der Nasenschleimhaut bedeckt die apikale Region jeder Nasenhöhle in Form eines umgekehrten U:

  • Kranial unterkleidet er das Dach der Nasenhöhle einschließlich der Siebplatte des Siebbeins.

  • Lateral bedeckt er die Concha nasalis superior und einen Teil der Concha nasalis media, wo er mit dem respiratorischen Epithel verschmilzt.

  • Medial bedeckt er den Recessus sphenoethmoidalis und den oberen Teil der senkrechten Gewebeschicht des Siebbeins (die Nasenscheidewand).

Das Epithel des olfaktorischen Teils der Nasenschleimhaut ist pseudogeschichtet. Es enthält verschiedene Zelltypen, darunter:

  • Bipolare olfaktorische Rezeptorneurone.

  • Stützzellen mit Mikrovilli. Dabei handelt es sich um säulenförmige Zellen, die die dazwischen liegenden olfaktorischen Rezeptorneurone stützen.

  • Basalzellen.

Das Epithel liegt der Lamina propria auf, die Folgendes enthält:

  • Bowman-Riechdrüsen, die seröse Sekrete produzieren, welche die Riechschleimhaut bedecken.

  • Axone der Riechneurone, die durch die Siebplatte des Siebbeins (im Dach der Nasenhöhle) verlaufen und den Riechkolben erreichen.

Referenzen

  • Standring, S. and Gray, H. (2016). ‘Chapter 33: Nose, nasal cavity and paranasal sinuses’ in Gray’s anatomy The anatomical Basis of Clinical Practice. (41st ed.) New York: Elsevier, pp. 561-562.

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