Dorsale intertransversale Schwanzmuskeln

Musculi intertransversarii dorsales caudae [coccygis]

Definition

Antoine Micheau, Anne-Sophie Emeric, Debora Ricci

Ursprung: Ligamentum sacroiliacum dorsale am lateralen Anteil des dritten Schwanzwirbels.

Ansatz: Processus transversus des fünften und sechsten Schwanzwirbels.

Funktion: Lateralflexion des Schwanzes gemeinsam mit dem Musculus intertransversarius ventralis caudalis.

Innervation: Äste des Plexus caudalis ventralis.

Variationen: Bei Equiden sind die dorsalen intertransversalen Schwanzmuskeln kräftig ausgebildet, jedoch bis zur Schwanzspitze nicht sichtbar. Sie entspringen vom dorsalen Anteil des Processus transversus der letzten Sakralwirbel sowie von den Processus transversi der Schwanzwirbel. Die aufeinanderfolgenden Sehnen setzen an den Processus transversi an und anschließend an den Rauigkeiten, die diese ersetzen.

Referenzen

  • Barone R. Anatomie comparée des mammifères domestiques, Tome 2, Arthrologie et myologie, 4th edition, Vigot, Paris, 2017.

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