Intertransversale ventrale Schwanzmuskeln

Musculi intertransversarii ventrales caudae [coccygis]

Definition

Debora Ricci

Ursprung: Dritter Schwanzwirbel.

Ansatz: Ventrale Fläche jedes Schwanzwirbels.

Funktion: Lateralflexion des Schwanzes.

Nervenversorgung: Äste des Plexus caudalis ventralis.

Variationen:

Bei Equiden sind die intertransversalen ventralen Schwanzmuskeln deutlich schwächer und kürzer als ihre dorsalen Gegenstücke. Die Muskeln bleiben jedoch bis zu den letzten Wirbeln als eigenständige Strukturen erhalten, wo sie intersegmental werden. Sie entspringen vom ventralen Anteil des letzten sakralen Querfortsatzes sowie von den Querfortsätzen der ersten Steißbeinwirbel. Die aufeinanderfolgenden Sehnen setzen an der ventralen Fläche der Querfortsätze an und anschließend an den rauen Flächen, die diese ersetzen.

Referenzen

  • Barone R. Anatomie comparée des mammifères domestiques, Tome 2, Arthrologie et myologie, 4th edition, Vigot, Paris, 2017.

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