Kehldeckelknorpel

Cartilago epiglottica

  • Lateinisches Synonym: Cartilago epiglottidis

Definition

IMAIOS

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Der Kehldeckel (Cartilago epiglottica) ist eine dünne Lamelle aus gelblichem Faserknorpel, blattförmig gestaltet und schräg nach oben hinter der Zungenwurzel ragend, vor dem Eingang zum Kehlkopf.

Das freie Ende ist breit und abgerundet; der angeheftete Teil ( Epiglottisstiel ; Petiolus) oder Stiel ist lang, schmal und durch das Kehldeckel-Schildknorpelband mit dem Winkel verbunden, den die beiden Laminae des Schildknorpels bilden, etwas unterhalb der Incisura thyroidea superior.

Der untere Teil seiner Vorderfläche ist durch ein elastisches Ligamentband, das Zungenbein-Kehldeckelband, mit dem Oberrand des Körpers des Zungenbeins verbunden.

Die vordere oder Zungenfläche ist nach vorne gewölbt und auf ihrem oberen, freien Abschnitt von Schleimhaut bedeckt, die sich auf die Seiten und die Zungenwurzel umschlägt und dabei eine mediane sowie zwei seitliche Plica glossoepiglotticae bildet; die seitlichen Falten sind teilweise an der Rachenwand befestigt. Die Vertiefungen zwischen dem Kehldeckel und der Zungenwurzel, beiderseits der medianen Falte, werden als Valleculae bezeichnet. Der untere Teil der Vorderfläche liegt hinter dem Zungenbein, der Membrana hyothyroidea und dem oberen Abschnitt des Schildknorpels, ist jedoch durch eine Fettgewebsmasse von diesen Strukturen getrennt.

Die hintere oder laryngeale Fläche ist glatt, von Seite zu Seite konkav sowie von oben nach unten konkav-konvex; ihr unterer Teil ragt als eine Erhebung nach hinten vor, das Tuberculum oder Polster. Nach Entfernung der Schleimhaut zeigt die Knorpeloberfläche zahlreiche kleine Gruben, in denen Schleimdrüsen eingelagert sind. An den seitlichen Rändern sind die Plicae aryepiglotticae befestigt.

Struktur.—Die Cartilago corniculata und die Cartilago cuneiformis, der Kehldeckel sowie die Apices der Aryknorpel bestehen zunächst aus hyalinem Knorpel; später werden jedoch Elastische Fasern in die Grundsubstanz eingelagert, wodurch sie in gelben Faserknorpel umgewandelt werden, der nur eine geringe Neigung zur Verkalkung zeigt.

Referenzen

This definition incorporates text from a public domain edition of Gray's Anatomy (20th U.S. edition of Gray's Anatomy of the Human Body, published in 1918 – from http://www.bartleby.com/107/).

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