Mediale obere hintere Nasenäste des Oberkiefernerven
Rami nasales posteriores superiores mediales nervi maxillaris
Definition
Die medialen oberen hinteren Nasenäste des Oberkiefernervs entstehen ursprünglich als eine Gruppe von etwa sieben Nerven aus dem Flügelgaumenganglion in der Flügelgaumengrube. Diese Nerven verlaufen durch das Foramen sphenopalatinum in der seitlichen Wand der Nasenhöhle. Von diesen Nasennerven ziehen jene, die nicht die seitliche Wand innervieren, über das Dach der Nasenhöhle, um die mediale Wand als mediale obere hintere Nasenäste des Oberkiefernervs zu versorgen.
Einer der Nasennerven in der medialen Wand der Nasenhöhle bildet den Nervus nasopalatinus. Er ist der größte aller Nasennerven und verläuft anteroinferior entlang der medialen Nasenscheidewand. Er zieht schließlich durch den Canalis incisivus und die Schneidezahngrube im harten Gaumen, um in das Dach der Mundhöhle einzutreten. Dort versorgt er die Schleimhaut, das Zahnfleisch und die Drüsen in der Umgebung der Schneidezähne.
Referenzen
Drake, R.L., Vogl, A.W. and Mitchell, A.W.M. (2009). ‘Chapter 8: Head and Neck’ in Gray’s anatomy for Students. (2nd ed.) Philadelphia PA 19103-2899: Elsevier, pp. 1029.
Shafique, S. and M, Das J. Anatomy, Head and Neck, Maxillary Nerve. [Updated 2022 Jun 11]. In: StatPearls [Internet]. Treasure Island (FL): StatPearls Publishing; 2022 Jan-. Available from: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK542277/