Arterienkegel; Arterienkonus

Conus arteriosus

Definition

Antoine Micheau

Automatische Übersetzung

Der Conus arteriosus (Infundibulum; rechtsventrikulärer Ausflusstrakt) ist der glattwandige Ausflusstrakt des rechten Ventrikels, der ventral und leicht kranial der Crista supraventricularis liegt und zum Lungenstamm führt.

Er stellt einen kranialen, trichterförmigen Teil des rechten Ventrikels dar, der begrenzt wird durch:

  • Kaudale Begrenzung: Crista supraventricularis

  • Kraniale Begrenzung: Pulmonalklappe (Valva trunci pulmonalis)

  • Mediale Wand: Teil des Interventrikularseptums

  • Laterale Wand: freie Wand des rechten Ventrikels

  • Der Conus arteriosus ist durch eine relativ glatte Innenwand gekennzeichnet, im Gegensatz zum trabekulierten Einflussabschnitt des rechten Ventrikels. Die Glätte begünstigt einen laminaren Blutfluss in Richtung der Pulmonalklappe.

An seinem kranialen Ende mündet der Conus arteriosus in das Ostium pulmonale, das von der Pulmonalklappe bewacht wird, welche aus drei halbmondförmigen Taschen (rechts, links und zwischen) besteht. Diese verhindern während der Diastole den Rückfluss von Blut in den Ventrikel.