Handregionen
Regiones manus
- Lateinisches Synonym: Regio manualis
- Verwandte Bezeichnungen: Handregion
Definition
Die Handregionen umfassen Folgendes:
Handwurzelregion (Handgelenk)
Die Handwurzelregion stellt den am weitesten Proximal gelegenen Abschnitt der Hand dar und fungiert als kritische Übergangszone zwischen Unterarm und Hand im eigentlichen Sinne. Diese Region beherbergt acht kleine Handwurzelknochen, die systematisch in zwei distinkte Reihen angeordnet sind.
Mittelhandregion (Hohlhandfläche/Handrücken)
Die Mittelhandregion bildet das strukturelle Fundament der Hand und beherbergt fünf langgestreckte Mittelhandknochen (von I bis V vom Daumen zum Kleinfinger nummeriert). Diese Knochen bilden wichtige Artikulationen.
Diese Region bildet das wesentliche Gerüst sowohl der Hohlhandfläche (Facies volaris) als auch des Handrückens (Facies dorsalis) und stellt die anatomische Basis für die Handfunktion dar.
Die Hohlhandfläche wird weiter unterteilt in den Daumenballen (Lateral, an der Basis des Daumens), den Kleinfingerballen (Medial, an der Basis des Kleinfingers) und die Zentrale Hohlhandregion.
Der Handrücken ist von dünnerer, mobilerer Haut und subkutanem Gewebe bedeckt, wobei das dorsale Venennetz sowie kutane Äste der Radial- und Ulnarnerven die Sensibilität vermitteln.
Fingerregion (Digiti/Finger)
Die Fingerregion umfasst den am weitesten Distal gelegenen Abschnitt der Hand und enthält 14 einzelne Fingerknochen, die die fünf Finger aufbauen. Jeder Finger (mit Ausnahme des Daumens) besitzt drei Phalangen (Proximal, Medial und Distal), während der Daumen zwei aufweist (Proximal und Distal).
Referenzen