Oberflächliches Querband des Mittelhandgelenks

Ligamentum metacarpeum transversum superficiale

  • Lateinisches Synonym: Ligamentum metacarpale transversum superficiale

Definition

Muhammad A. Javaid

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Die oberflächlichen Querbänder des Mittelhandgelenks sind dünne, querverlaufende Faserbänder, die in der distalen Hohlhand unmittelbar proximal der Fingerzwischenräume liegen. Diese Bänder entstehen durch Verdichtungen der oberflächlichen Schicht der Hohlhandsehnenplatte, die ihrerseits eine distale Spezialisierung der Unterarmfaszie darstellt. Diese oberflächlichen Bänder stehen mit den Längsfasern der Hohlhandsehnenplatte in Kontinuität und dienen in erster Linie der Stabilisierung der Hohlhandhaut sowie der Fingerzwischenräume.

Unterscheidung zwischen oberflächlichen und tiefen Querbändern des Mittelhandgelenks

Es ist wichtig, die oberflächlichen Querbänder des Mittelhandgelenks von den tiefen Querbändern des Mittelhandgelenks zu unterscheiden. Letztere sind kräftige Bänder, die in einer tieferen Ebene der Hand liegen. Sie verbinden direkt die palmaren Flächen der Köpfe des zweiten bis fünften Mittelhandknochens, wobei ihre wesentliche Funktion darin besteht, die Querstabilität des Mittelhandbogens zu gewährleisten und die korrekte Ausrichtung der Mittelhandknochenköpfe sicherzustellen.

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