Plantarplatte des proximalen Zwischenzehengelenks

Lamina plantaris articulationis interphalangeae proximales

Definition

Antoine Micheau

Automatische Übersetzung

Originaltext anzeigen Automatische Übersetzung anzeigen Stets die Originaldefinition anzeigen

Die Fußsohlensehnenplatte des proximalen Interphalangealgelenks (PIP-Gelenk) der Zehe ist eine fibrokartilaginäre Struktur, die auf der plantaren Seite des proximalen Interphalangealgelenks lokalisiert ist.

Sie ist in Zusammensetzung und Funktion der Fußsohlensehnenplatte der Metatarsophalangealgelenke (MTP-Gelenke) analog, besteht primär aus dichten, longitudinal ausgerichteten Kollagenbündeln mit einer zentralen Region, die während der Gangphase und der Zehenablösung Zug- und Druckkräfte aufnimmt. Die Platte ist zentral am dicksten und verjüngt sich distal, wo sie einen eher ligamentären Charakter annimmt, mit weniger Chondrozyten und mehr Fibroblasten.

Die Fußsohlensehnenplatte ist proximal über interdigitierende Kollagenbündel an der Basis der Phalanx proximalis verankert und bildet dabei eine robuste Enthese. Sie verschmilzt lateral mit den Kollateralbändern und quer mit dem Ligamentum metatarsale transversum profundum, trägt zur Stabilität des Gelenks bei und verhindert eine dorsale Subluxation der Phalanx. Die Fußsohlensehnenplatte dient zudem als distaler Ansatz der Fascia plantaris, indem sie mit den digitalen Ausläufern der tiefen Schicht der Fußsohlensehnenplatte integriert und steht in enger Beziehung zu den Flexorensehnen.

Referenzen

Galerie