Querfortsatz
Processus transversus
Definition
Die Querfortsätze, jeweils zwei an der Zahl, ragen beidseits von der Stelle vor, an der die plattenförmige Gewebeschicht den Pedikel verbindet, zwischen den kranialen und kaudalen Gelenkfortsätzen. Sie dienen als Ansatzstellen für Muskeln und Bänder.
Der Querfortsatz eines Lendenwirbels wird auch als Rippen- oder rippenförmiger Knochenfortsatz bezeichnet, da er einer rudimentären Rippe (Costa) entspricht, die – im Gegensatz zum Thorax – in der Lendengegend nicht ausgebildet ist. In der Anatomie des Menschen vertritt das FIPAT in der TA2 die Auffassung, dass der Processus transversus der Hals- und Lendenwirbel aus einem Rippenelement (Pars costalis) und einem transversalen Element (Pars lateralis oder „echter" Querfortsatz) zusammengesetzt ist.
Referenzen
Text by Antoine Micheau, MD - Copyright IMAIOS