Pulvinarkerne

Nuclei pulvinaris

Definition

Muhammad A. Javaid

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Pulvinarkerne sind Beispiele für die dorsale Untergruppe der lateralen Gruppe der Thalamuskerne. Sie sind über bidirektionale neuronale Verbindungen mit mehreren kortikalen Arealen eng miteinander verschaltet und bilden dabei kortikal-pulvinar-kortikale Bahnen. Wie die Nuclei lateralis dorsalis und lateralis posterior sind die Hauptfunktionen der Pulvinarkerne nicht eindeutig geklärt. Es wird jedoch angenommen, dass die Pulvinarkerne über die kortikal-pulvinar-kortikalen Verbindungen eine oszillatorische Synchronisation zwischen verschiedenen kortikalen Regionen aufrechterhalten. Durch eine solche Synchronisation koordinieren die Pulvinarkerne kortikale Interaktionen in der Zeitdomäne, um verschiedene kognitive Verhaltensweisen zu beeinflussen, darunter Aufmerksamkeit, Arbeitsgedächtnis und Entscheidungsfindung. Einige ihrer Verbindungen zum Visuellen Cortex legen zudem eine Rolle bei der direkten kortikalen Aktivierung nahe, die zur visuellen Sinnesverarbeitung beiträgt.

Referenzen

  • Snell, R.S. (2010). ‘Chapter 12: The Thalamus and its Connections’, in Clinical Neuroanatomy. (7th ed.) Philadelphia: Wolters Kluwer Health/Lippincott Williams & Wilkins, pp.372.

  • Fiebelkorn, I.C. and Kastner, S. (2019). The puzzling pulvinar. Neuron, 101(2), pp.201-203.

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