Stirnpol

Polus frontalis

Definition

Muhammad A. Javaid

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Das vorderste abgerundete Ende der frontalen Großhirnrinde wird als Stirnpol bezeichnet.

Die Region des Stirnpols ist ein Teil des präfrontalen Kortex und entspricht dem Brodmann-Areal 10. Hinsichtlich seiner Funktion kann er in zwei Regionen unterteilt werden: den lateralen frontopolaren Bereich (Fp1) und den medialen frontopolaren Bereich (Fp2). Fp1 ist mit Kognition, Arbeitsgedächtnis und Wahrnehmung assoziiert, während Fp2 zu den Gehirnnetzwerken beiträgt, die an der affektiven Verarbeitung und sozialen Kognition beteiligt sind.

Referenzen

  • S. Bludau, S.B. Eickhoff, H. Mohlberg, S. Caspers, A.R. Laird, P.T. Fox, A. Schleicher, K. Zilles. and K. Amunts, (2014). ‘Cytoarchitecture, probability maps and functions of the human frontal pole’, NeuroImage, Vol.93, Part 2, pp. 260-275,

  • Snell, R.S. (2010). ‘Chapter 7: The cerebrum’, in Clinical Neuroanatomy. (7th ed.) Philadelphia: Wolters Kluwer Health/Lippincott Williams & Wilkins, pp.259-261, Fig 7.7, 7.8, & 7.10.

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